Gemeinsam viel bewegen.

Treffen

Kinderrechte-Schulnetzwerk jetzt in ganz Hessen vertreten

Auftakt in Rosbach: Fachliches und Poetisches in der Wasserburg

„Ich freue mich sehr, dass Sie sich auf den Weg zur Kinderrechte-Schule machen und damit die UN-Kinderrechtskonvention in das Leitbild ihres Lern- und Lehralltags aufnehmen“, begrüßte Ann Kathrin Linsenhoff ca. 60 Lehrkräfte, Schulleitungen und Pädagogen aus ganz Hessen zum Treffen des Schulnetzwerks für Kinderrechte am 4. Februar 2015 in Rosbach v. d. Höhe. Als Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland und Vorsitzende der Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung gehört sie seit 2010 gemeinsam mit dem Verein Makista (Macht Kinder stark für Demokratie) zu den Initiatoren des Modellschulnetzwerks für Kinderrechte. Symbolisch für die Erweiterung des Schulnetzwerks nach Nord- und Mittelhessen begrüßte Thomas Alber, Bürgermeister der Ortsgemeinde Rosbach, die mit der Kapersburgschule im erweiterten Schulnetzwerk vertreten ist, die Anwesenden.

Zehn Schulen aus dem Rhein-Main-Gebiet haben übertragbare Standards und Praxis-Beispiele zur nachhaltigen Umsetzung der Kinderrechte im schulischen Alltag geschaffen. Ihre Ideen und Erfahrungen sind nun Vorbild für die elf neuen Grund- und weiterführenden Schulen, die in das Ausbildungsprogramm aufgenommen werden. Dieses nachhaltige Engagement würdigte Jörg Meyer-Scholten, Leiter der Zentralabteilung des Hessischen Kultusministeriums, in Vertretung von Kultusminister Alexander Lorz, dem Schirmherrn des Schulnetzwerkes.

„Die Auseinandersetzung mit den Menschenrechten gehört in die Schule – wohin denn sonst?!“, forderte Prof. Dr. Lothar Krappmann (Mitglied im UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes von 2003-2011 und Leiter des Netzwerk-Fachbeirats) in seinem Vortrag zur Kinderrechtsbildung. Das Ziel der Menschenrechtsbildung werde in der Politik noch massiv vernachlässigt. Umso wichtiger seien die Impulse, die das hessische Schulnetzwerk für die Bekanntmachung und Realisierung der UN-Kinderrechtskonvention setzt. Als erstes Bundesland hat Hessen die Kinderrechte 2011 in den „Referenzrahmen Schulqualität“ aufgenommen und sie damit als Qualitätsmerkmal guter Schulen anerkannt.

 

Mit Unterstützung von UNICEF Deutschland, dem Deutschen Kinderhilfswerk, dem BildungsBande-Programm der Zukunftsstiftung Bildung und dem Projekt des Hessischen Kultusministeriums „Gewaltprävention und Demokratielernen“ begleitet Makista die Lehr- und Fachkräfte bei der Schulentwick-lung und Projektarbeit. Die Veranstaltung in Rosbach gab „alten“ und „neuen“ Schulen vielfältige Ge-legenheiten die unterschiedlichen Angebote kennenzulernen und die Zusammenarbeit im Netzwerk zu festigen. Für einen poetischen Ausklang sorgte der bekannte Kinderliedermacher und Autor Fredrik Vahle.

Finanziert wurde der Tag durch die Forschungsgruppe Modellprojekte e. V. Weinheim.

Auf der Webseite www.kinderrechteschulen.de erfährt man mehr über das Programm.

 

In der Bildergalerie finden Sie nachfolgend Bilder der Veranstaltung:

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