Gemeinsam viel bewegen.

Schuljahr 2015/16

11. Elternbrief

Aktualisierung vom 19.04.2017: Bitte beachten Sie, dass die in diesem Elternbrief genannten Daten nicht mehr aktuell sind. Entnehmen Sie aktuelle Informationen bitte den Elternbriefen des gegenwärtigen Schuljahres.

Liebe Eltern,

das Schuljahr, in dem wir unsere 50-jähriges Schuljubiläum mit der Zirkusprojektwoche gefeiert haben, geht seinem Ende entgegen und die Ferien nahen. Daher noch einige wichtige Informationen für das alte und neue Schuljahr.

 

Termine:

Donnerstag, 14.07.2016
  • Schulgottesdienst für die Klassen 4 – 6 und interessierte Eltern, Beginn 9.00 Uhr
Freitag, 15.07.2016
  • Zeugnisausgabe, Unterrichtsschluss um 10:30 Uhr
Montag, 29.08.2016
  • Unterrichtsbeginn für die Klassen 2-6, um 8:30
  • Einschulung der Klassen 5, um 08:30
  • Unterrichtsschluss nach der 5. Stunde. Betreuung findet wie gewohnt statt.
Dienstag, 30.08.2016
  • Einschulung der neuen Erstklässler, um 08:30

Es findet zuerst ein Gottesdienst statt und anschließend die Einschulungsfeier in der Turnhalle der Adolph-Diesterweg-Schule. Daran schließt sich die erste Unterrichtsstunde der Schülerinnen und Schüler an, die gegen 11:20 Uhr endet.

Mittwoch, 31.08.2016
  • Der Fotograf kommt an unsere Schule, um die Erstklässler und Zweitklässler zu fotografieren, ab 08:30

Wir bitten die Eltern, an diesem Tag die Schultüten der Kinder noch einmal in die Schule zu bringen. Wir weisen noch einmal darauf hin, dass kein Kaufzwang besteht, sondern dass die Fotos käuflich erworben werden können, wenn Sie es möchten und sie Ihnen gefallen.

Mittwoch, 07.09.2016
  • Fototermin für alle anderen Schülerinnen und Schüler (Klassen 3-6), ab 08:00 Uhr

 

Elternabende Förderstufe:

06.09.2016, um 19:00 Uhr Elternabend Klassen 5
Freitag, 15.07.2016 Elternabend Klassen 6

 

Zeugnisse

Die Zeugnisse geben Ihnen als Erziehungsberechtigten Aufschluss darüber, wie erfolgreich der Schulbesuch im abgelaufenen Schuljahr war.

Die Zensuren setzen sich aus den Ergebnissen der Klassenarbeiten, aus den Noten für praktische Arbeiten (z.B. im Fach „Kunsterziehung“) sowie aus einer Vielzahl anderer Leistungsnachweise und Beurteilungen zusammen und sind nicht ein arithmetisches Mittel aus schriftlich und mündlich erbrachter Leistung.

Hierzu gehören u.a.:

  • die Mitarbeit im Unterricht
  • das Interesse an den Themen des jeweiligen Faches
  • die Ergebnisse von Tests/Klassenarbeiten
  • die Sorgfalt und Regelmäßigkeit bei der Anfertigung der Hausaufgaben
  • die Teamfähigkeit
  • die methodische und sozial-kommunikative Kompetenz
  • die Leistungsbereitschaft und der Leistungswille
  • die Ausdauer beim Arbeiten

Diese und weitere Beurteilungen und Beobachtungen fließen in die Zeugnisnote mit ein.

Sie sollten daher das Zeugnis Ihres Kindes nicht im engen Sinne als Summe von schriftlichen, praktischen und mündlichen Leistungen ansehen, sondern wissen, dass in der Beurteilung auch die oben genannten Aspekte gleichwertig berücksichtigt werden.
Daneben enthalten die Zeugnisse Noten für Arbeits- und Sozialverhalten. Da es nicht immer eindeutig ist, was unter diesen Begriffen zu verstehen ist, möchten wir Ihnen auch hier Bewertungskriterien an die Hand geben. Die Summe dieser Kriterien führt jeweils zu der Gesamtnote im Arbeits- und Sozialverhalten.

Bewertungskriterien für das Arbeitsverhalten

  • Beteiligung am Unterricht
  • Fleiß, Lernbereitschaft (z.B. Hausaufgaben)
  • Ordnung, Sorgfalt (Heftführung, Sorgfältigkeit, äußere Form, …)
  • Selbstständigkeit, Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit
  • Aufmerksames Zuhören
  • Pünktlichkeit
  • Regelmäßige Anwesenheit

Bewertungskriterien für das Sozialverhalten

  • Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Fairness
  • Soziales Engagement
  • Soziale Verantwortung und Zuverlässigkeit
  • Einhaltung der vereinbarten Regeln im Unterricht
  • Einhaltung der Schulordnung
  • Ehrlichkeit
  • Respektvoller Umgang mit Schülerinnen und Schülern / Lehrerinnen und Lehrern
  • Achtsamer Umgang mit Schuleigentum und Eigentum anderer

Sollte Ihr Kind am letzten Schultag erkrankt sein und das Zeugnis nicht persönlich in Empfang nehmen können, gibt es folgende Möglichkeiten, das Zeugnis zu erhalten:

  • Sie holen es persönlich ab.
  • Sie geben einen frankierten Umschlag ab und wir senden es Ihnen zu.
  • Sie geben einer Mitschülerin/einem Mitschüler eine schriftliche Ermächtigung mit, dass sie/er das Zeugnis in einem verschlossenen Umschlag stellvertretend in Empfang nehmen und Ihnen geben darf.

 

Personalsituation

Leider müssen wir uns in diesem Jahr von mehreren Kolleginnen verabschieden. Frau Henningsen, die seit 29 Jahren an der Schule ist und sie mitgeprägt hat, tritt ihren verdienten Ruhestand an. Wir danken ihr ganz herzlich für ihr Engagement für die Schülerinnen und Schüler der Schule und ihren Einsatz in vielen Projekten an der Schule, besonders für das Projekt „Aktion Tagwerk“, das sie jahrelang so wunderbar koordiniert hat. Wir werden ihre Kreativität und Spontaneität sehr vermissen. Für ihren Ruhestand wünschen wir ihr alles Gute, Gesundheit und Zeit für ihre Familie und die Dinge, die in den letzten Jahren durch den Beruf zu kurz gekommen sind.

Auch Frau Höpp wird und verlassen. Wir verlieren mit ihr eine sehr beliebte Kollegin, die sich von Anfang an in unser Team eingebracht und es bereichert hat. Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg und danken ihr für den engagierten Einsatz an unserer Schule.

Ebenfalls verabschieden wir uns von Frau Busch, die ihr fsJ bei und absolviert und uns zuverlässig sehr engagiert in vielen Bereichen unterstützt hat. Ebenso verlässt uns Frau Schröckert, die ein halbjähriges Schulpraktikum an unserer Schule verbracht hat. Wir danken beiden für ihren Einsatz und die angenehme Zusammenarbeit und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

Wir werden sie alle sehr vermissen.

Für Frau Höpp kommt Frau Meißner von der Grundschule in Wolzhausen zu uns. Sie ist für zwei Jahre an unsere Schule abgeordnet und wird die Klassenleitung der zukünftigen Klasse 3a für diese Zeit übernehmen. Wir freuen uns, eine erfahrene und engagierte Lehrerin in unserem Team begrüßen zu können.

Frau Schönauer wird krankheitsbedingt für voraussichtlich ein halbes Jahr nicht unterrichten können. Frau Waldschmidt, die schon häufig auch längere Krankheitsvertretungen an unserer Schule übernommen hat, wird die Klassenleitung der zukünftigen Klasse 1b bis zur Rückkehr von Frau Schönauer übernehmen. Wir wünschen Frau Schönauer alles Gute und hoffen, dass sie bald wieder gesund sein wird.

Nach fünf Jahren müssen wir uns auch von unseren SiS-Partnern Frau Bender und Herrn Zintl verabschieden, die als Mediatoren so manchen Streit und Probleme der Kinder klären konnten. Wir danken ihnen für die wunderbare Kooperation und Unterstützung in all den Jahren. Neben ihren eigentlichen Aufgaben haben sie uns auch bei der Durchführung von Projekttagen geholfen und die Wahlen der Schulsprecher organisiert. Auch sie werden wir sehr vermissen.

 

Dank

Wir möchten auch auf diesem Wege noch einmal allen Eltern, dem Schulelternbeiratsvorsitzenden und seiner Stellvertreterin, dem erweiterten Fördervereinsvorstand für ihr Engagement und ihre Unterstützung bei der Planung und Organisation des Schuljubiläums und der Zirkusprojektwoche von ganzem Herzen danken. Es war eine tolle Teamarbeit, die wir sicher so bald nicht vergessen werden.

Besser konnten wir unser Schulmotto „Gemeinsam viel bewegen“ nicht umsetzen.

Auch allen Eltern, die uns in der einen oder anderen Weise in der Schule, sei es in den Schulgremien, Arbeitsgruppen im Rahmen des Fördervereins oder bei anderen schulischen Veranstaltungen wie Projekttagen und Bundesjugendspielen unterstützt haben, gilt unser besonderer Dank. Ohne Ihren Einsatz an unserer Schule wären viele Veranstaltungen nicht durchführbar.

Allen Schülern, die als Pausenpaten, Bushelfer, Schulsanitäter, Müllengel oder in der Pausenspielausleihe ihre freiwilligen Aufgaben für die Schule übernommen haben, danken wir ganz herzlich und hoffen, dass sich auch im kommenden Schuljahr wieder viele Helfer finden werden. Zum Abschluss möchten wir natürlich auch den Schulsprechern Charlotte Prem und Matteo Düppers dafür danken, dass sie ihre Aufgaben so umsichtig und engagiert erfüllt haben. Die neuen Schulsprecher sind:

Karina Wanke (5a) und Jonah Kirch (5a)

Wir gratulieren beiden ganz herzlich zu ihrer Wahl.

Wir möchten auch die Gelegenheit nutzen, allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement und ihre tolle Arbeit in allen Bereichen, ob im Unterricht, bei der Weiterentwicklung von Schule und Unterricht, in Projektgruppen und bei der Entwicklung des schuleigenen Curriculums und vor allem bei der Planung und Durchführung des Jubiläums und der Zirkuswoche sowie für die gute, harmonische und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu danken.

Es war ein anstrengendes Schuljahr, das jetzt zu Ende geht, auf das die gesamte Schulgemeinde aber mit großer Zufriedenheit zurückblicken kann.

Am 29.06.2016 wurde uns zum Abschluss das Zertifikat „Kinderrechte Schule“ verliehen. Auch hier hat sich das gesamte Kollegium eingebracht und sich auf den Weg zur Kinderrechte-Schule begeben.

Im kommenden Schuljahr wird es für Sie, liebe Eltern, eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema geben.

Die Ausstellung „Schule im Wandel der Zeit“ anlässlich des 50-jährigen Bestehens unserer Schule ist noch bis zum 30.08.2016 im Heimatmuseum geöffnet.

In der Cafeteria gibt es im neuen Schuljahr kleine Preisänderungen:

Käsestangen mit oder ohne Ketchup 1,- €
1/2 Käsestange mit oder ohne Ketchup 0,50 €
Apfelschorle 0,5 l mit Pfand 0,70 €
Apfel-Kirsch- oder Orangensaft 0,2 l 0,30 €
Für ein Mittagessen müssen die Schüler der Klassen 3 – 6 nun 3,- € bezahlen und nicht wie zuvor nur die Schüler der Klassen 4 – 6.

Aber es bleiben auch für das kommende Schuljahr genügend Aufgaben. Jetzt stehen doch erst einmal die wohlverdienten Ferien vor der Türe.

Wir wünschen Ihnen allen erholsame und entspanne Ferien, einen schönen Urlaub und ein gesundes Wiedersehen im neuen Schuljahr.

 

Viele herzliche Grüße

Karin Ley, Schulleiterin

Aysel Rojan, Stellvertretung Konrektor

Ruth Bodenbender, Förderstufenleiterin

Siegmar Dannat, Schulelternbeiratsvorsitzender

Berichterstattung zur 50-Jahr-Feier

Der Hinterländer Anzeiger berichtete über das Zirkusprojekt anlässlich der 50-Jahr-Feier der Schule.

Schüler beeindrucken mit Show“ (Hinterländer Anzeiger vom 19.06.2016)

Was für ein Zirkus“ (Hinterländer Anzeiger vom 18.06.2016)

Schüler schnuppern Zirkusluft“ (Hinterländer Anzeiger vom 16.06.2016)

Schüler erlaufen 8000 Euro für Zirkuswoche“ (Hinterländer Anzeiger vom 08.06.2016)

Runden drehen für Zirkuswoche“ (Hinterländer Anzeiger vom 03.05.2016)

Jubiläumstagebuch: Schülerstimmen

Schülerstimmen

Am 18.06.2016 fing die Vorstellung um 13:00 Uhr an. Ich glaube, es gab kein anderes Kind, das so viel Lampenfieber hatte wie ich. Als erstes kamen die Clowns und dann die Akrobaten, danach war meine Gruppe und ich dran. Ich habe alles so gemacht wie geplant. Alles was super gut. ich finde, dass die anderen auch sehr coole Sachen gemacht haben. Alles in allem war es ein einzigartiges Erlebnis. – Tim W., 6b

Viele meiner Mitschüler waren aufgeregt, ich aber nicht. Es war eine tolle Woche. – Luca Sch., 6b

Am Samstag besuchten meine Eltern die Vorstellung. Als ich mit meiner Gruppe vor dem Vorhang stand, hat mein Bauch gekribbelt und ich hatte große Angst, dass mir die Stäbe runterfallen. Aber es hat gut geklappt und riesigen Spaß gemacht. – Eric P., 6b

Ich war sehr aufgeregt, Bella hat bei der Vorstellung am Samstag meine pois entwirren müssen, aber die Woche war ganz ok. – Paul K., 6b

 

Mein Erlebnis im Zirkus mit dem Vertikaltuch

Am Freitag vor der ersten Aufführung war ich ziemlich aufgeregt. Sobald sich endlich unsere Gruppe an unserem Treffpunkt eingefunden hatte, war es erst einmal relativ langweilig. Wir standen herum, kauften uns etwas zu essen, redeten (leider oft zu laut), dehnten uns oder taten einfach gar nichts.

Erst als die Gruppe, die vorher unsere Kostüme getragen hatte, ihren Auftritt beendet hatte, wurde es etwas spannender. Wir trugen alle schwarze Hosen und T-Shirts, abgesehen von einer Mitschülerin, die in einem glitzernden blau-weiß-schwarzen Turnanzug steckte. Dabei sollten wir gelbe und rote Überwürfe anziehen, doch die würden uns bei Kopfüber-Kunststücken im Gesicht herumfliegen. Nach einigem Hin und Her trugen bald alle ihre Kostüme, die wir einfach in die Hosten steckten. Da das bei C. so nicht funktionierte, blieb sie so, wie sie war.

Nun standen wir hintereinander, unterhielten uns pausenlos über den bevorstehenden Auftritt, warteten erneut und standen im enormen Matsch, der die gesamte Fläche hinter dem Vorhang überzog. Kurz bevor wir an der Reihe waren, zogen wir unsere Schuhe aus und – warteten. Sehr nervös und erwartungsvoll standen wir, vor Lampenfieber zitternd, hinter dem Vorhang.

Endlich betraten wir, immer in Zweiergruppen, die Manege. Elias und ich waren als Vorletzte dran und waren total nervös. Doch als schließlich die Glühbirne als Erkennungszeichen für unseren Auftritt zu leuchten begann, fiel die Anspannung augenblicklich ab. Nun war ich überglücklich. Automatisch strahlend stieg ich das Vertikaltuch hoch und vollführte problemlos mein Kunststück. Nach unserem Kompliment verließen wir die Manege und waren traurig, dass es bereits vorbei war. Doch am Samstag würde es ja noch die nächste Aufführung geben… 🙂

Diese Woche war ein richtig tolles Erlebnis für mich, das ich so schnell nicht vergessen werde. – Naomi D., 6b

 

Packen

Bella und Benni beim Packen

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Jubiläumstagebuch: Samstag, 18.06.2016

Samstag – Finale

Es ist geschafft, vorbei. Hat es während der Vorstellung noch geregnet, so ist der Himmel uns zum Abbau der Zelte gnädig, alles kann einigermaßen trocken zusammengefaltet und verstaut werden.

Am Freitagabend hatten wir uns schon von Issy, der englischen Praktikantin, verabschiedet, nun sagen wir auch Benni und Bella Lebewohl.

Es war eine tolle Woche.

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Großer Andrang zur Samstag-Aufführung

Wolken

Die Wolken verheißen nichts Gutes

Matsch

Matsch am Eingang

Matsch 2

Matsch hinter dem Vorhang

Bettlaken

Bettlaken helfen beim Trocknen der Artistenfüße

Schuhe

Schuhe nach 2 Tagen Dienst am Vorhang

 

Jubiläumstagebuch: Freitag, 17.06.2016

Freitag, der große Tag ist gekommen.

Die Generalprobe im Zelt beginnt dreißig Minuten später als geplant. Nils Becker bringt Abdeckplanen und ausrangierte Gummibeläge von Förderbändern herbei. In aller Eile werden diese ausgelegt, das größere Zelt wird vor den Bühneneingang umgestellt, es soll den Schülern als Warte- und Umkleideraum dienen. Plan B tritt in Kraft: Die Kinder, die im zweiten Teil der Vorführung auftreten werden, warten nicht wie bisher geplant außerhalb des Zeltes, sondern im Dorfgemeinschaftshaus.

Benni und Bella vom Zirkus Soluna entscheiden, dass die Generalprobe ohne Pause durchgespielt wird.

Im Backstagebereich steigt die Aufregung, die ersten Gruppen ziehen sich in dem Vorzelt um und warten aufgeregt in dem kleinen Bereich vor dem Vorhang, nervös von einem Bein auf das andere trampelnd, und der Matsch wird tiefer. Handtücher, Bettlaken aus dem Nichts auf und halfen den kleinen Artisten, einigermaßen trockenen und sauberen Fußes in die Manege zu kommen.

Zwischendurch steckt Bella den Kopf durch die Zeltwand und mahnt zu mehr Ruhe im Hintergrund, erklärt die Funktion der „Auftritt-Glühbirne“, Benni kämpft mit Tobias Quoll um die sichere Befestigung des „chinesischen Mastes“ in dem aufgeweichten Untergrund und richtet mit Zangen die Batterien von Leucht-Pois, ruft aufgeregt nach den feuchten Tüchern für die „Feuernummer“ und ermahnt die Feuerspucker eindringlich, möglichst schnell in die Manege zu laufen.

Es läuft, sehr gut sogar, die Zuschauer werden begeistert sein.

Jubiläumstagebuch: Donnerstag, 16.06.2016

Donnerstag

Alle Gruppen üben konzentriert weiter bzw. arbeiten in den verschiedenen Workshops, die Jubiläumsausstellung im Hinz Hoob ist fertig bestückt und zur Überraschung aller daran beteiligten sehr umfangreich geworden. Frau Diefenbach kämpft weiterhin souverän mit den Vor-, Nach- und Umbestellungen der Eintrittskarten.

Nur eines haben wir nicht im Griff: Das Wetter. Die Teams, die vom Üben im Zelt an die Schule zurückkommen, berichten von ziemlich matschigen Verhältnissen innerhalb und außerhalb des Zeltes auf der Wiese im Talgrund. Herr Schneider zaubert aus seinen Depots alle nur erdenklichen Gegenstände hervor, die auch nur im entferntesten dazu dienen, Gästen und Akteuren bei der nachmittäglichen Jubiläumsfeier einen einigermaßen matschfreien Zugang zu dem Zelt zu ermöglichen. Der Förderverein hat seine Zelte und ein großes Kuchenbuffet aufgebaut, der Kaffee verströmt verlockenden Duft, und es regnet.

Dennoch wird es eine schöne Feier, nicht zuletzt auch durch die musikalische Unterstützung unserer Schulband und der tollen Begleitung von Eammon McCormack. Zwei kleine Zirkuskünste machen Appetit auf die Vorstellungen am Freitag und Samstag.

Das gemütliche Beisammensein im Anschluss an die offizielle Jubiläumsfeier fällt leider kürzer aus als geplant, aber das Wetter lässt ein fröhliches Feiern einfach nicht zu. Glücklicherweise ist das angekündigte Gewitter nicht aufgezogen und wir mussten nicht in den Saal der Freien Evangelischen Gemeinde umziehen, die uns dankenswerterweise die Örtlichkeit für den Notfall angeboten hatte.

Noch am Abend bittet eine Kollegin per E-Mail um Bereitstellung von Wasserkanistern für Freitag, damit die Manege und Gerätschaften bei der Generalprobe und der ersten Vorstellung zwischendurch gesäubert werden können, und es regnet.

Jubiläumstagebuch: Donnerstag, 16.06.2016

Donnerstag, 16.06.2016:

Heute wird in allen Gruppen ganz viel trainiert werden, denn manche müssen schon heute Nachmittag bei der Jubiläumsfeier unten im Zelt auftreten. Bis zur Generalprobe morgen früh und unserem ersten Auftritt morgen Nachmittag bleibt nicht mehr viel Zeit.

Deshalb gehen wir heute bei allen Gruppen vorbei und machen ein paar Bilder, wir sollen aber niemanden beim Üben unterbrechen oder stören.

Also interviewen wir die Praktikanten, die den Lehrerinnen beim Einüben helfen und Kinder, die gerade nicht trainieren, betreuen.

Wir sind gespannt auf die Generalprobe morgen früh im Zelt. Hoffentlich regnet es nicht noch weiter, denn die Wiese und auch der Boden im Zelt sind schon furchtbar matschig.

 

Interview mit der Zirkus-Artistin Bella

Wir: Wer seid ihr?

Bella: Wir sind Bella und Bennie vom dem Zirkus SOLUNA.

Wir: Woher kommt ihr?

Bella: Wir kommen aus Köln.

Wir: Welche Aufgabe habt ihr?

Bella: Unsere Aufgaben sind der Zeltauf- und abbau, wir helfen den Lehrerinnen, Zirkuskünste mit den Schülern einzuüben und eine Show zu gestalten.

Wir: Wie seid ihr dazu gekommen im Zirkus zu arbeiten?

Bella: Wir haben als Kind angefangen, dann als Trainer gearbeitet und jetzt arbeiten wir fest in dem Schulzirkus.

Wir: Welche Ausbildung habt ihr (schulisch/beruflich)?

Bella: Wir haben das Studium „Soziale Arbeit“ absolviert.

Wir: Wie gefällt euch die Arbeit an unserer Schule?

Bella: Die Arbeit hier gefällt uns gut.

Wir: Wie gefällt euch die Gegend hier?

Bella: Es regnet zu viel und die Wiesen sind sehr schön (nass).

Wir: Wo ist euer nächstes Zirkus-Ziel?

Bella: Wir werden als nächstes nach Kattenvenne in Norddeutschland fahren.

 

Interview von: Noah, Fabio, Tobias und Calvin

 

Interview mit einer Praktikantin

Wir: Wer sind Sie?

Praktikantin: Ein Mensch.

Wir: Ok, woher kommen Sie?

Praktikantin: Aus Leverkusen.

Wir: Was machen Sie, wie sind Sie zu Ihrem „Auftrag“ gekommen?

Praktikantin: Durch die Schule und ich betreue Kinder.

Wir: Welchen schulischen Hintergrund haben Sie?

Praktikantin: Realschulabschluss.

Wir: Was genau machen Sie in diesem Projekt?

Praktikantin: Kinder betreuen und den Kindern was beibringen.

Wir: Wie gefällt Ihnen hier die Gegend?

Praktikantin: Eigentlich schon gut, ist aber nicht meins.

Wir: Wie sieht Ihre berufliche Zukunft aus?

Praktikantin: Ich werde studieren.

 

Interview mit Nico

Wir: Wer sind Sie?

Nico: Ich heiße Nico.

Wir: Woher kommen Sie?

Nico: Aus Leverkusen.

Wir: Wie sind Sie zu Ihrem Auftrag gekommen?

Nico: Durch die Schule.

Wir: Welchen schulischen Hintergrund haben Sie?

Nico: Fachabitur.

Wir: Was machen Sie hier in dem Projekt?

Nico: Ich betreue Kinder.

Wir: Wie gefällt Ihnen die Schule, die Kinder und die Lehrer?

Nico: Schön, ist mal was anderes.

Wir: Wie gefällt Ihnen die Gegend hier?

Nico: Die Gegend ist interessant.

Wir: Wie sieht Ihre Zukunft aus, was wollen Sie beruflich machen?

Nico: Ich will zum Finanzamt.

 

Interview mit englischer Praktikantin

Who?

Issy

Where from?

Liverpool in England

School?

West Kirby Grammar School for Girls on the Wirral

Why here?

I am here to do work experience and visit my friend from the German exchange (Europaschule Gladenbach)

How do you like this school?

This school is very nice, I really like how you do not have to wear a uniform and how school finishes so early – so you can still enjoy your day. The teachers are really friendly and welcoming and the pupils have been so kind to me – teaching me German and trying to understand and interact with me!

Thank you for having me & I hope to see you again soon!

Jubiläumstagebuch: Mittwoch, 15.06.2016

Mittwoch, 15.06.2016:

Heute wollen wir keine weiteren Bilder machen und Euch über den Fortschritt der Zirkusübungen berichten, das kommt morgen wieder. Wir haben uns gefragt, wie unsere Schule überhaupt zu dem Zirkusprojekt gekommen ist und haben dazu die Schulleiterin, Frau Ley, befragt.

Wir: Wer kam auf die Idee einen Zirkus an unsere Schule zu holen?

Fr. L.: Auf die Idee kam ich.

Wir: Warum hatten Sie diese Idee?

Fr. L.: Wir dachten, dass das eine interessante Möglichkeit für ein schönes Programm zu unserem 50-jährigen Schuljubiläum ist.

Wir: Gibt es auch andere Zirkusse für Schulen?

Fr. L.: Es gibt ganz viele andere Zirkusse für Schulen.

Wir: Wie kam es dazu, dass ausgerechnet dieser Zirkus genommen wurde?

Fr. L.: Es wurden erst die Gesamtkonferenz, der Schulelternbeirat, die Schulkonferenz und anschließend der Förderverein gefragt, ob es einen Zirkus geben soll. Nachdem sich mehrere Zirkusse in der Schule vorgestellt hatten, hat der Förderverein dann diesen Zirkus ausgewählt.

Bericht zum Zirkusprojekt

Bericht zum Zirkusprojekt

Mindmap zum Zirkusprojekt

Mindmap zum Zirkusprojekt

Hier klicken für den Flyer der Ausstellung „Schule im Wandel der Zeit“ im Hinz Hoob Weidenhausen

Jubiläumstagebuch: Dienstag, 14.06.2016

Dienstag, 14.06.2016: 

Die Fakire trainieren begeistert auf spitzen Gegenständen in der Manege des Zirkuszeltes. Es erstaunt uns, dass niemand Angst hat. Das Kunststück wird von Frau Washington und Frau Haus geleitet.

Die Kinder haben mit Herrn Rüdiger und Frau Jakob von 7:45 Uhr bis 9:50 Uhr mit Tüchern, Bällen und vielem mehr in der Aula jongliert. Für die Kinder war es nicht leicht, aber auch nicht richtig schwierig.

Jonglieren

Jonglieren ist nicht leicht, aber auch nicht richtig schwierig

Auf dem Schulhof werden Flowersticks geworfen und wieder aufgefangen. Der Workshop wird von Frau Würzer geleitet. Alle sind mit großem Fleiß und viel Spaß dabei.

Flowersticks

Flowersticks werden geworfen und wieder gefangen

Die Clowns werden für den Zirkusauftritt von Frau Henningsen und Frau Nüßlein vorbereitet. Für die Teilnehmer ist es sehr leicht, aber auch sehr spaßig, verschiedene Sketche zu lernen.

Clown

Sketche lernen ist spaßig

In der Turnhalle wird Kugellauf trainiert unter der Leitung von Frau Höpp und Herrn Dannat. Es ist noch sehr schwer, auf die Kugeln hinauf zu kommen, erst recht die Balance zu halten. Aber alle Kinder sind mit viel Spaß dabei und sind zuversichtlich, dass sie die Angst verlieren werden.

Kugellauf

Auf die Kugeln zu steigen, ist noch schwierig

Hula-Hoop macht den Kindern sehr viel Spaß. Manche können schon zwei Reifen gleichzeitig bewegen.

Reifen

Reifen bewegen macht Spaß

Akrobatik

Es wird auch akrobatisch