Gemeinsam viel bewegen.

Allgemein

Bericht zum Bunten Abend am 23.03.17

Anlässlich des bunten Abends am 23. März 2017 veröffentlichte der Hinterländer Anzeiger einen Artikel.

Der Artikel kann unter dieser Adresse gelesen werden: http://www.mittelhessen.de/lokales/region-marburg-biedenkopf_artikel,-Sporthalle-wird-zur-Talentbuehne-_arid,901042.html

Berichterstattung zur 50-Jahr-Feier

Der Hinterländer Anzeiger berichtete über das Zirkusprojekt anlässlich der 50-Jahr-Feier der Schule.

Schüler beeindrucken mit Show“ (Hinterländer Anzeiger vom 19.06.2016)

Was für ein Zirkus“ (Hinterländer Anzeiger vom 18.06.2016)

Schüler schnuppern Zirkusluft“ (Hinterländer Anzeiger vom 16.06.2016)

Schüler erlaufen 8000 Euro für Zirkuswoche“ (Hinterländer Anzeiger vom 08.06.2016)

Runden drehen für Zirkuswoche“ (Hinterländer Anzeiger vom 03.05.2016)

Jubiläumstagebuch: Schülerstimmen

Schülerstimmen

Am 18.06.2016 fing die Vorstellung um 13:00 Uhr an. Ich glaube, es gab kein anderes Kind, das so viel Lampenfieber hatte wie ich. Als erstes kamen die Clowns und dann die Akrobaten, danach war meine Gruppe und ich dran. Ich habe alles so gemacht wie geplant. Alles was super gut. ich finde, dass die anderen auch sehr coole Sachen gemacht haben. Alles in allem war es ein einzigartiges Erlebnis. – Tim W., 6b

Viele meiner Mitschüler waren aufgeregt, ich aber nicht. Es war eine tolle Woche. – Luca Sch., 6b

Am Samstag besuchten meine Eltern die Vorstellung. Als ich mit meiner Gruppe vor dem Vorhang stand, hat mein Bauch gekribbelt und ich hatte große Angst, dass mir die Stäbe runterfallen. Aber es hat gut geklappt und riesigen Spaß gemacht. – Eric P., 6b

Ich war sehr aufgeregt, Bella hat bei der Vorstellung am Samstag meine pois entwirren müssen, aber die Woche war ganz ok. – Paul K., 6b

 

Mein Erlebnis im Zirkus mit dem Vertikaltuch

Am Freitag vor der ersten Aufführung war ich ziemlich aufgeregt. Sobald sich endlich unsere Gruppe an unserem Treffpunkt eingefunden hatte, war es erst einmal relativ langweilig. Wir standen herum, kauften uns etwas zu essen, redeten (leider oft zu laut), dehnten uns oder taten einfach gar nichts.

Erst als die Gruppe, die vorher unsere Kostüme getragen hatte, ihren Auftritt beendet hatte, wurde es etwas spannender. Wir trugen alle schwarze Hosen und T-Shirts, abgesehen von einer Mitschülerin, die in einem glitzernden blau-weiß-schwarzen Turnanzug steckte. Dabei sollten wir gelbe und rote Überwürfe anziehen, doch die würden uns bei Kopfüber-Kunststücken im Gesicht herumfliegen. Nach einigem Hin und Her trugen bald alle ihre Kostüme, die wir einfach in die Hosten steckten. Da das bei C. so nicht funktionierte, blieb sie so, wie sie war.

Nun standen wir hintereinander, unterhielten uns pausenlos über den bevorstehenden Auftritt, warteten erneut und standen im enormen Matsch, der die gesamte Fläche hinter dem Vorhang überzog. Kurz bevor wir an der Reihe waren, zogen wir unsere Schuhe aus und – warteten. Sehr nervös und erwartungsvoll standen wir, vor Lampenfieber zitternd, hinter dem Vorhang.

Endlich betraten wir, immer in Zweiergruppen, die Manege. Elias und ich waren als Vorletzte dran und waren total nervös. Doch als schließlich die Glühbirne als Erkennungszeichen für unseren Auftritt zu leuchten begann, fiel die Anspannung augenblicklich ab. Nun war ich überglücklich. Automatisch strahlend stieg ich das Vertikaltuch hoch und vollführte problemlos mein Kunststück. Nach unserem Kompliment verließen wir die Manege und waren traurig, dass es bereits vorbei war. Doch am Samstag würde es ja noch die nächste Aufführung geben… 🙂

Diese Woche war ein richtig tolles Erlebnis für mich, das ich so schnell nicht vergessen werde. – Naomi D., 6b

 

Packen

Bella und Benni beim Packen

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Jubiläumstagebuch: Samstag, 18.06.2016

Samstag – Finale

Es ist geschafft, vorbei. Hat es während der Vorstellung noch geregnet, so ist der Himmel uns zum Abbau der Zelte gnädig, alles kann einigermaßen trocken zusammengefaltet und verstaut werden.

Am Freitagabend hatten wir uns schon von Issy, der englischen Praktikantin, verabschiedet, nun sagen wir auch Benni und Bella Lebewohl.

Es war eine tolle Woche.

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Großer Andrang zur Samstag-Aufführung

Wolken

Die Wolken verheißen nichts Gutes

Matsch

Matsch am Eingang

Matsch 2

Matsch hinter dem Vorhang

Bettlaken

Bettlaken helfen beim Trocknen der Artistenfüße

Schuhe

Schuhe nach 2 Tagen Dienst am Vorhang

 

Jubiläumstagebuch: Freitag, 17.06.2016

Freitag, der große Tag ist gekommen.

Die Generalprobe im Zelt beginnt dreißig Minuten später als geplant. Nils Becker bringt Abdeckplanen und ausrangierte Gummibeläge von Förderbändern herbei. In aller Eile werden diese ausgelegt, das größere Zelt wird vor den Bühneneingang umgestellt, es soll den Schülern als Warte- und Umkleideraum dienen. Plan B tritt in Kraft: Die Kinder, die im zweiten Teil der Vorführung auftreten werden, warten nicht wie bisher geplant außerhalb des Zeltes, sondern im Dorfgemeinschaftshaus.

Benni und Bella vom Zirkus Soluna entscheiden, dass die Generalprobe ohne Pause durchgespielt wird.

Im Backstagebereich steigt die Aufregung, die ersten Gruppen ziehen sich in dem Vorzelt um und warten aufgeregt in dem kleinen Bereich vor dem Vorhang, nervös von einem Bein auf das andere trampelnd, und der Matsch wird tiefer. Handtücher, Bettlaken aus dem Nichts auf und halfen den kleinen Artisten, einigermaßen trockenen und sauberen Fußes in die Manege zu kommen.

Zwischendurch steckt Bella den Kopf durch die Zeltwand und mahnt zu mehr Ruhe im Hintergrund, erklärt die Funktion der „Auftritt-Glühbirne“, Benni kämpft mit Tobias Quoll um die sichere Befestigung des „chinesischen Mastes“ in dem aufgeweichten Untergrund und richtet mit Zangen die Batterien von Leucht-Pois, ruft aufgeregt nach den feuchten Tüchern für die „Feuernummer“ und ermahnt die Feuerspucker eindringlich, möglichst schnell in die Manege zu laufen.

Es läuft, sehr gut sogar, die Zuschauer werden begeistert sein.

Jubiläumstagebuch: Donnerstag, 16.06.2016

Donnerstag

Alle Gruppen üben konzentriert weiter bzw. arbeiten in den verschiedenen Workshops, die Jubiläumsausstellung im Hinz Hoob ist fertig bestückt und zur Überraschung aller daran beteiligten sehr umfangreich geworden. Frau Diefenbach kämpft weiterhin souverän mit den Vor-, Nach- und Umbestellungen der Eintrittskarten.

Nur eines haben wir nicht im Griff: Das Wetter. Die Teams, die vom Üben im Zelt an die Schule zurückkommen, berichten von ziemlich matschigen Verhältnissen innerhalb und außerhalb des Zeltes auf der Wiese im Talgrund. Herr Schneider zaubert aus seinen Depots alle nur erdenklichen Gegenstände hervor, die auch nur im entferntesten dazu dienen, Gästen und Akteuren bei der nachmittäglichen Jubiläumsfeier einen einigermaßen matschfreien Zugang zu dem Zelt zu ermöglichen. Der Förderverein hat seine Zelte und ein großes Kuchenbuffet aufgebaut, der Kaffee verströmt verlockenden Duft, und es regnet.

Dennoch wird es eine schöne Feier, nicht zuletzt auch durch die musikalische Unterstützung unserer Schulband und der tollen Begleitung von Eammon McCormack. Zwei kleine Zirkuskünste machen Appetit auf die Vorstellungen am Freitag und Samstag.

Das gemütliche Beisammensein im Anschluss an die offizielle Jubiläumsfeier fällt leider kürzer aus als geplant, aber das Wetter lässt ein fröhliches Feiern einfach nicht zu. Glücklicherweise ist das angekündigte Gewitter nicht aufgezogen und wir mussten nicht in den Saal der Freien Evangelischen Gemeinde umziehen, die uns dankenswerterweise die Örtlichkeit für den Notfall angeboten hatte.

Noch am Abend bittet eine Kollegin per E-Mail um Bereitstellung von Wasserkanistern für Freitag, damit die Manege und Gerätschaften bei der Generalprobe und der ersten Vorstellung zwischendurch gesäubert werden können, und es regnet.

Jubiläumstagebuch: Donnerstag, 16.06.2016

Donnerstag, 16.06.2016:

Heute wird in allen Gruppen ganz viel trainiert werden, denn manche müssen schon heute Nachmittag bei der Jubiläumsfeier unten im Zelt auftreten. Bis zur Generalprobe morgen früh und unserem ersten Auftritt morgen Nachmittag bleibt nicht mehr viel Zeit.

Deshalb gehen wir heute bei allen Gruppen vorbei und machen ein paar Bilder, wir sollen aber niemanden beim Üben unterbrechen oder stören.

Also interviewen wir die Praktikanten, die den Lehrerinnen beim Einüben helfen und Kinder, die gerade nicht trainieren, betreuen.

Wir sind gespannt auf die Generalprobe morgen früh im Zelt. Hoffentlich regnet es nicht noch weiter, denn die Wiese und auch der Boden im Zelt sind schon furchtbar matschig.

 

Interview mit der Zirkus-Artistin Bella

Wir: Wer seid ihr?

Bella: Wir sind Bella und Bennie vom dem Zirkus SOLUNA.

Wir: Woher kommt ihr?

Bella: Wir kommen aus Köln.

Wir: Welche Aufgabe habt ihr?

Bella: Unsere Aufgaben sind der Zeltauf- und abbau, wir helfen den Lehrerinnen, Zirkuskünste mit den Schülern einzuüben und eine Show zu gestalten.

Wir: Wie seid ihr dazu gekommen im Zirkus zu arbeiten?

Bella: Wir haben als Kind angefangen, dann als Trainer gearbeitet und jetzt arbeiten wir fest in dem Schulzirkus.

Wir: Welche Ausbildung habt ihr (schulisch/beruflich)?

Bella: Wir haben das Studium „Soziale Arbeit“ absolviert.

Wir: Wie gefällt euch die Arbeit an unserer Schule?

Bella: Die Arbeit hier gefällt uns gut.

Wir: Wie gefällt euch die Gegend hier?

Bella: Es regnet zu viel und die Wiesen sind sehr schön (nass).

Wir: Wo ist euer nächstes Zirkus-Ziel?

Bella: Wir werden als nächstes nach Kattenvenne in Norddeutschland fahren.

 

Interview von: Noah, Fabio, Tobias und Calvin

 

Interview mit einer Praktikantin

Wir: Wer sind Sie?

Praktikantin: Ein Mensch.

Wir: Ok, woher kommen Sie?

Praktikantin: Aus Leverkusen.

Wir: Was machen Sie, wie sind Sie zu Ihrem „Auftrag“ gekommen?

Praktikantin: Durch die Schule und ich betreue Kinder.

Wir: Welchen schulischen Hintergrund haben Sie?

Praktikantin: Realschulabschluss.

Wir: Was genau machen Sie in diesem Projekt?

Praktikantin: Kinder betreuen und den Kindern was beibringen.

Wir: Wie gefällt Ihnen hier die Gegend?

Praktikantin: Eigentlich schon gut, ist aber nicht meins.

Wir: Wie sieht Ihre berufliche Zukunft aus?

Praktikantin: Ich werde studieren.

 

Interview mit Nico

Wir: Wer sind Sie?

Nico: Ich heiße Nico.

Wir: Woher kommen Sie?

Nico: Aus Leverkusen.

Wir: Wie sind Sie zu Ihrem Auftrag gekommen?

Nico: Durch die Schule.

Wir: Welchen schulischen Hintergrund haben Sie?

Nico: Fachabitur.

Wir: Was machen Sie hier in dem Projekt?

Nico: Ich betreue Kinder.

Wir: Wie gefällt Ihnen die Schule, die Kinder und die Lehrer?

Nico: Schön, ist mal was anderes.

Wir: Wie gefällt Ihnen die Gegend hier?

Nico: Die Gegend ist interessant.

Wir: Wie sieht Ihre Zukunft aus, was wollen Sie beruflich machen?

Nico: Ich will zum Finanzamt.

 

Interview mit englischer Praktikantin

Who?

Issy

Where from?

Liverpool in England

School?

West Kirby Grammar School for Girls on the Wirral

Why here?

I am here to do work experience and visit my friend from the German exchange (Europaschule Gladenbach)

How do you like this school?

This school is very nice, I really like how you do not have to wear a uniform and how school finishes so early – so you can still enjoy your day. The teachers are really friendly and welcoming and the pupils have been so kind to me – teaching me German and trying to understand and interact with me!

Thank you for having me & I hope to see you again soon!

Jubiläumstagebuch: Mittwoch, 15.06.2016

Mittwoch, 15.06.2016:

Heute wollen wir keine weiteren Bilder machen und Euch über den Fortschritt der Zirkusübungen berichten, das kommt morgen wieder. Wir haben uns gefragt, wie unsere Schule überhaupt zu dem Zirkusprojekt gekommen ist und haben dazu die Schulleiterin, Frau Ley, befragt.

Wir: Wer kam auf die Idee einen Zirkus an unsere Schule zu holen?

Fr. L.: Auf die Idee kam ich.

Wir: Warum hatten Sie diese Idee?

Fr. L.: Wir dachten, dass das eine interessante Möglichkeit für ein schönes Programm zu unserem 50-jährigen Schuljubiläum ist.

Wir: Gibt es auch andere Zirkusse für Schulen?

Fr. L.: Es gibt ganz viele andere Zirkusse für Schulen.

Wir: Wie kam es dazu, dass ausgerechnet dieser Zirkus genommen wurde?

Fr. L.: Es wurden erst die Gesamtkonferenz, der Schulelternbeirat, die Schulkonferenz und anschließend der Förderverein gefragt, ob es einen Zirkus geben soll. Nachdem sich mehrere Zirkusse in der Schule vorgestellt hatten, hat der Förderverein dann diesen Zirkus ausgewählt.

Bericht zum Zirkusprojekt

Bericht zum Zirkusprojekt

Mindmap zum Zirkusprojekt

Mindmap zum Zirkusprojekt

Hier klicken für den Flyer der Ausstellung „Schule im Wandel der Zeit“ im Hinz Hoob Weidenhausen

Jubiläumstagebuch: Dienstag, 14.06.2016

Dienstag, 14.06.2016: 

Die Fakire trainieren begeistert auf spitzen Gegenständen in der Manege des Zirkuszeltes. Es erstaunt uns, dass niemand Angst hat. Das Kunststück wird von Frau Washington und Frau Haus geleitet.

Die Kinder haben mit Herrn Rüdiger und Frau Jakob von 7:45 Uhr bis 9:50 Uhr mit Tüchern, Bällen und vielem mehr in der Aula jongliert. Für die Kinder war es nicht leicht, aber auch nicht richtig schwierig.

Jonglieren

Jonglieren ist nicht leicht, aber auch nicht richtig schwierig

Auf dem Schulhof werden Flowersticks geworfen und wieder aufgefangen. Der Workshop wird von Frau Würzer geleitet. Alle sind mit großem Fleiß und viel Spaß dabei.

Flowersticks

Flowersticks werden geworfen und wieder gefangen

Die Clowns werden für den Zirkusauftritt von Frau Henningsen und Frau Nüßlein vorbereitet. Für die Teilnehmer ist es sehr leicht, aber auch sehr spaßig, verschiedene Sketche zu lernen.

Clown

Sketche lernen ist spaßig

In der Turnhalle wird Kugellauf trainiert unter der Leitung von Frau Höpp und Herrn Dannat. Es ist noch sehr schwer, auf die Kugeln hinauf zu kommen, erst recht die Balance zu halten. Aber alle Kinder sind mit viel Spaß dabei und sind zuversichtlich, dass sie die Angst verlieren werden.

Kugellauf

Auf die Kugeln zu steigen, ist noch schwierig

Hula-Hoop macht den Kindern sehr viel Spaß. Manche können schon zwei Reifen gleichzeitig bewegen.

Reifen

Reifen bewegen macht Spaß

Akrobatik

Es wird auch akrobatisch